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Geierschildkröte

Informationen zur Schildkrötenart

Geierschildkröte (Macrochelys temminckii) Systematik:
Klasse: Reptilien (Reptilia)
Ordnung: Schildkröten (Testudinata)
Unterordnung: Halsberger-Schildkröten (Cryptodira)
Familie: Alligatorschildkröten (Chelydridae)
Gattung: Macrochelys

Lateinischer Name:
Macrochelys temminckii

Beschreibung:

Allgemeines
Die Geierschildkröte gehört zur Familie der Alligatorschildkröten und ist eine von drei Arten aus der Gattung Macrochelys. Sie gehört zu den größten Wasserschildkröten überhaupt. Diese Art wird als gefährdet eingestuft. Grund für die Populationsabnahme ist die Jagd auf die Geierschildkröte. Sie wurde für die Herstellung für Schildkrötensuppe gefangen.

Lebensraum
Die Geierschildkröte ist in den USA heimisch und lebt dort in großen Gewässern, wie Flüsse und Seen. Der Grund sollte überwiegend aus Schlamm bestehen. Einige Exemplare leben auch in Brackwasser.

Aussehen
Die Männchen dieser Art sind in der Regel größer als die Weibchen und erreichen eine Körpergröße von etwa 90 cm und ein Körpergewicht von rund 80 kg. Der Rückenpanzer ist braun, grau oder schwarz gefärbt. Die Rückenschilde besitzen große und spitze Höcker. Das hintere Ende des Rückenpanzers besitzt Zacken. Charakteristisch für diese Art sind die Rückenschilde zwischen Rippen- und Randschilde. Der Bauchpanzer ist gelb bis braun gefärbt. Der Kopf ist kräftig und besitzt eine lange spitze Schnautze mit einem Schnabel. Der Hals und der Kopf sind mit kleinen spitzen Höckern übersäht. Der Schwanz ist lang und besitzt auf der Oberseite einen Kiel. Die Gliedmaßen sowie der Kopf sind grau bis braun gefärbt. Auf der Oberseite sind die Glieder dunkler gefärbt. Diese Art besitzt Schwimmhäute und eine Zunge mit einem roten Fortsatz, der die Jagd erleichtert.

Lebensweise
Geierschildkröten verlassen das Wasser nur um ihre Eier abzulegen. Die Paarungszeit findet zwischen Februar und April statt. Das weibchen legt danach ihre zwischen 10 und 50 Eier ab. Nach etwa 100 Tagen schlüpfen die Jungtiere.

Nahrung
Um Beute zu jagen, gräbt sich die Geierschildkröte leicht in den Schlammboden ein. Das Maul ist dabei immer geöffnet. Der Zungenfortsatz wird ständig bewegt, was Fische anlockt. Ist der Fisch nah genug am Maul der Schildkröte, schnappt sie zu. Sie frisst außerdem auch Wasservögel, Frösche, Schlangen und kleinere Schildkrötenarten, aber auch kleinere Tiere und Insekten.


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