Schildkrötenlexikon alle Schildkrötenarten von A-Z

Home

Fachbücher

Gelbbauch-Schmuckschildkröte

Informationen zur Schildkrötenart

Gelbbauch-Schmuckschildkröte (Trachemys scripta scripta) Systematik:
Klasse: Reptilien (Reptilia)
Ordnung: Schildkröten (Testudinata)
Familie: Neuwelt-Sumpfschildkröten (Emydidae)
Gattung: Buchstaben-Schmuckschildkröten (Trachemys)

Lateinischer Name:
Trachemys scripta scripta

Beschreibung:

Allgemeines
Die Gelbbauch-Schmuckschildkröte wird auch Gelbwangen-Schmuckschildkröte genannt. Sie gehört wohl zu den bekanntesten Schildkröten-Arten, die als Haustier gehalten werden kann.

Lebensraum
Das Verbreitungsgebiet liegt in den USA in Südost-Virginia und im Norden Floridas. Da Exemplare auch in Deutschland ausgesetzt wurden, ist diese Art auch hierzulande heimisch geworden. Jedoch wurde noch nicht festgestellt, ob sich diese Art auch in Deutschland fortpflanzen kann. Bevorzugt werden vor allem ruhige Gewässer.

Aussehen
Gelbbauch-Schmuckschildkröten werden bis zu 25 cm groß, selten auch über 30 cm. Dies gilt jedoch nur für die Weibchen. Männchen werden in der Regel nur 15 cm groß und sind somit deutlich kleiner als die Weibchen. Die Körperfärbung ist grün bis olivfarben. Der Kopf besitzt an den Seiten gelbe breite Muster. Der Rückenpanzer ist grün bis braun gefärbt und oval geformt. In der Mitte des Rückenpanzers liegt ein Kiel. Jede Panzerplatte besitzt einen gelben Streifen. Der Bauchpanzer hat eine gelbe Färbung und kann im vorderen Teil dunkle Flecken besitzen. Die Kloake des Männches liegt am Schwanz weiter hinten als beim Weibchen. Männchen haben zudem einen längeren Schwanz und lange Vorderkrallen. Manche Männchen haben eine komplett schwarze Körperfärbung.

Lebensweise
Diese Art kann vermutlich 50 bis 55 Jahre alt werden. Gelbbauch-Schmuckschildkröten sind tagaktiv und verbringen ihre Zeit mit Nahrungssuche und Sonnenbädern. In den kälteren Monaten, fallen die Gelbbauch-Schmuckschildkröten in eine Winterstarre. Die Paarungszeit findet im Herbst und im Frühjahr statt. Die Weibchen sind danach für einige Jahre fruchtbar. Pro Jahr legen sie bis zu vier Gelege ab. Jedes Gelege umfasst um die vier Eier. Das Weibchen legt die Eier im Frühjahr, in sandigem Grund an Ufern, ab. Um die Eier zu schützen, gräbt das Weibchen eine Grube, welche nach der Eiablage wieder mit Sand aufgefüllt wird. Nach etwa drei Monaten schlüpfen die Jungtiere.

Nahrung
Jüngere Exemplare fressen sowohl pflanzliche als auch tierische Nahrung. Ausgewachsene Tiere hingegen, fressen nur noch verschiedene Pflanzenarten. In Gefangenschaft wird die Nahrung variiert.

Werbung


andere Lexika
Affen
Vögel
Hunde
Schnecken

(c) 2006 by lexikon-schildkroeten.de Hinweise Nutzungsbedingungen Partner Impressum